Juli 2009

In der Kürze liegt die Würze – John Maeda, “The Godfather of Interaction Design”, fasst die zehn Gesetze der Einfachheit zusammen. Er beschränkt sich dabei nicht nur auf Design, sondern verallgemeinert seine Theorie auf Wirtschaft, Technik und Alltag. Der Weg zum Glück und Erfolg komprimiert auf 100 Seiten – einfacher geht’s nicht!

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“Simplicity ist der Rettungsanker in einem Meer immer komplexerer Prozesse und zunehmend unüberschaubarerer Funktionalitäten.”

Probiert es einfach aus;)dontclick-600x362

Ich habe einen sehr interessanten Podcast bei iTunes entdeckt. Gestalten.tv beschäftigt sich mit interdisziplinären Arbeiten internationaler Künstler, Designer und Architekten. Die Videos sind im Schnitt vier bis fünf Minuten lang und auf einem sehr ansprechendem Niveau. Klicken!!!

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Um ansprechende Mensch-Maschine-Schnittstellen zu gestalten sind Kenntnisse in Photoshop & Co nicht ausreichend. Ein Interface ist Sehen, Hören, Fühlen (Fortsetzung folgt…). Um diese Sinne ansprechen zu können, ist eine Auseinandersetzung mit der Wahrnehmungspsycholgie unabdingbar.

Zu diesem Thema kann ich das Lehrbuch “Einführung in die Wahrnehmungspsychologie” von Rainer Schönhammer empfehlen. Schönhammer ist Professor an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design in Halle.

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“Grundlegendes Wissen zu Sinnen und Wahrnehmung bringt dieses Buch facettenreich und lebendig nahe. Neben den “höheren Sinnen” Sehen und Hören stellt es auch Riechen und Schmecken sowie Aspekte des Spürens – einschließlich des Gleichgewichtssinnes – ausführlich dar. Dabei berücksichtigt diese Einführung in die Wahrnehmungspsychologie die biologische und neurowissenschaftliche Sicht ebenso wie kultur- und geisteswissenschaftliche Perspektiven. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle von Körper und Bewegung beim Wahrnehmen, dem Zusammenspiel der Sinne (multisensorischer Wahrnehmung und Synästhesien) und ihrem Beitrag zu ästhetischem Erleben und Atmosphäre. So spricht diese Einführung in die Wahrnehmungspsychologie nicht zuletzt Leser aus den kunstwissenschaftlichen und gestalterischen Fächern an. Das Lehrbuch spart bewusst physiologische Details aus und bezieht grundlegende Erkenntnisse der Wahrnehmungsforschung anschaulich auf das Alltagsleben (Medien, Technik, gebaute Umwelt etc.).”

Für die Acura Division der American Honda Motor Company entwarf das Team um George P. Johnson bestehend aus Nikolai Cornell, Geoff Mye, Julien Le Bas, Jonathan Jarvis und Sebastian Bettencourt 2008 eine Multitouch-Interaktion frei interpretiert nach dem Vorbild von Microsofts Surface Technologie.

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Copyright by George P. Johnson

Dabei setzten die Entwickler jedoch nicht auf das kostenspielige Geschäftsmodell von Microsoft bestehend aus einem festen Tisch-Konzept mit einem Multitouch-Interface und Software Development Kit (SDK), sondern entwickelten den Tisch gleich komplett selbst.

Der Tisch sollte für Messeauftritte des Herstellers Honda und zur Präsentation eines neuen Fahrzeugs ”Acura” dienen. Um dies optimal zu ermöglichen, stand eine runde Grundform  im Mittelpunkt, um mehrere Benutzer in die Interaktion einzubeziehen.

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