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Ich habe einen sehr interessanten Podcast bei iTunes entdeckt. Gestalten.tv beschäftigt sich mit interdisziplinären Arbeiten internationaler Künstler, Designer und Architekten. Die Videos sind im Schnitt vier bis fünf Minuten lang und auf einem sehr ansprechendem Niveau. Klicken!!!

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Um ansprechende Mensch-Maschine-Schnittstellen zu gestalten sind Kenntnisse in Photoshop & Co nicht ausreichend. Ein Interface ist Sehen, Hören, Fühlen (Fortsetzung folgt…). Um diese Sinne ansprechen zu können, ist eine Auseinandersetzung mit der Wahrnehmungspsycholgie unabdingbar.

Zu diesem Thema kann ich das Lehrbuch “Einführung in die Wahrnehmungspsychologie” von Rainer Schönhammer empfehlen. Schönhammer ist Professor an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design in Halle.

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“Grundlegendes Wissen zu Sinnen und Wahrnehmung bringt dieses Buch facettenreich und lebendig nahe. Neben den “höheren Sinnen” Sehen und Hören stellt es auch Riechen und Schmecken sowie Aspekte des Spürens – einschließlich des Gleichgewichtssinnes – ausführlich dar. Dabei berücksichtigt diese Einführung in die Wahrnehmungspsychologie die biologische und neurowissenschaftliche Sicht ebenso wie kultur- und geisteswissenschaftliche Perspektiven. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle von Körper und Bewegung beim Wahrnehmen, dem Zusammenspiel der Sinne (multisensorischer Wahrnehmung und Synästhesien) und ihrem Beitrag zu ästhetischem Erleben und Atmosphäre. So spricht diese Einführung in die Wahrnehmungspsychologie nicht zuletzt Leser aus den kunstwissenschaftlichen und gestalterischen Fächern an. Das Lehrbuch spart bewusst physiologische Details aus und bezieht grundlegende Erkenntnisse der Wahrnehmungsforschung anschaulich auf das Alltagsleben (Medien, Technik, gebaute Umwelt etc.).”

Seit Jahren gibt es nur spärliche Fachliteratur zum Thema User Interface. Die überwiegende Anzahl von Büchern erscheint allein auf englisch. Doch ich denke, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz leben genug Anwender, die sich über Fahrkartenautomaten ärgern oder über tolle Produkte erfreuen.

Warum eine Benutzung erfolgreich ist und wann nicht – darüber schweigen sich die Ergonomen und Produktmanager in diesem Land aus. Usability wird in großen Konzernen und deren Forschungsabteilungen erarbeitet – Kunden dürfen dann diese Gebrauchstauglichkeit als fertiges Produkt kaufen.

Ein Diskurs über gute Benutzung findet – bis auf einige positive Ausnahmen – nicht statt. Werden Produkte getestet, so verschwindet ein Bedienkonzept unter der Randrubrik Ergonomie, unter der auch der Stromverbrauch fällt. Das sollte sich ändern.

Diese Wissenslücke möchte das Autorenteam dieses Blogs füllen. Und was wäre schneller, um neue Benutzerkonzepte, Technologien oder schöne Designs zu veröffentlichen als ein Blog?

Freuen Sie Sich auf aktuelle Berichte und Artikel zum Thema User Interface – kritisch und informativ.

herzliche Grüße,

Ihr Christoph Luchs