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	<title>Let’s talk about interfaces &#187; DISPLAYS</title>
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		<title>Sorry Amazon, aber eBooks sind keine Bücher</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 14:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Luchs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der ersten Welle an elektronischen Lesegeräten für digitale Dokumente rund um das Jahr 2000 – und den zahlreichen Misserfolgen wie das Rocket-eBook – rühren große wie kleine Unternehmen die Werbetrommel, um Lesern auf der Welt begreifbar zu machen, dass die neuen E-Books die besseren Bücher sind.

Doch hier irren Amazon, Thalia, Sony und andere Unternehmen gewaltig. Denn die Vorteile eines E-Books liegen an einer anderen Stelle, die noch weitestgehend  ignoriert wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_443" class="wp-caption alignleft" style="width: 431px"><a rel="attachment wp-att-443" href="http://www.cogneus.com/letstalkabout/hardware/sorry-amazon-aber-ebooks-sind-keine-bucher/attachment/image-46327-galleryv9-saof/"><img class="size-large wp-image-443" title="image-46327-galleryV9-saof" src="http://www.cogneus.com/letstalkabout/wp-content/uploads/2010/01/image-46327-galleryV9-saof-431x256.jpg" alt="Flexibles Material: Der Skiff Reader" width="431" height="256" /></a><p class="wp-caption-text">Flexibles Material: Der Skiff Reader</p></div>
<p>Nach der ersten Welle an elektronischen Lesegeräten für digitale Dokumente rund um das Jahr <strong>2000</strong> – und den zahlreichen Misserfolgen wie das <strong>Rocket-eBook</strong> – rühren große wie kleine Unternehmen die Werbetrommel, um Lesern auf der Welt begreifbar zu machen, dass die neuen E-Books die besseren Bücher sind.</p>
<p><strong>Doch hier irren Amazon, Thalia, Sony und andere Unternehmen gewaltig. Denn die Vorteile eines E-Books liegen an einer anderen Stelle, die noch weitestgehend  ignoriert wird.</strong></p>
<p><span id="more-442"></span></p>
<p>Jahrzehnte an Forschungsgeldern und Arbeitszeit der Entwickler großer Konzerne wie Phillips oder Sony sind in die Lösung der Aufgabe geflossen, wie elektronisches Papier und elektronische Bücher technisch produziert und vertrieben werden können.</p>
<p>Während das elektronische Papier nun die Marktreife erreicht hat, wie man am neuen Skiff-Reader sehen kann, der mit einem Display vergleichbar zu einer A4-Seite in hoher Schwarz-Weiß-Auflösung ausgestattet ist und sogar gebogen werden kann, da das Substrat – also der Display-Träger – aus Kunststoff besteht – benötigt das sogenannte E-Book mehr als die Hardware.</p>
<div id="attachment_444" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a rel="attachment wp-att-444" href="http://www.cogneus.com/letstalkabout/hardware/sorry-amazon-aber-ebooks-sind-keine-bucher/attachment/image-46330-galleryv9-stum/"><img class="size-thumbnail wp-image-444" title="image-46330-galleryV9-stum" src="http://www.cogneus.com/letstalkabout/wp-content/uploads/2010/01/image-46330-galleryV9-stum-150x150.jpg" alt="Schlank und Leicht wie jede moderne elektronische Hardware" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Schlank und Leicht wie jede moderne elektronische Hardware</p></div>
<p>Die derzeit verfügbaren Geräte zeichnen sich durch eine sehr ähnliche Hardware aus: E-Ink-Display, Tasten zum Blättern, schlankes und leichtes Gehäuse. Die Entwicklung fällt hier ähnlich wie bei mobilen Telefonen in den 80er und 90er Jahren aus, indem zunächst die wichtigsten Funktionen des Gerätes durch</p>
<p>Zudem besitzen die Reader eine Möglichkeit, den Inhalt vom Computer – ähnlich zum Apple iPhone oder iPod – zum Lesegerät zu übertragen. Doch dieses Konzept gibt es schon seit mehr als zehn Jahren. Unter anderem haben sich Microsoft und Adobe um das Jahr 2000 damit beschäftigt, wie eine digitale Bibliothek aussehen kann – leider gab es damals noch kein Bluetooth oder WLAN – was heutige Übetragungen von Computer zu Buch so elegant macht.</p>
<p><strong>Worin der Vorteil elektronischer Bücher wirklich besteht</strong></p>
<p>Das Medium »Buch« einfach in eine digitale Form zu übertragen, reicht nicht aus. Denn hier begehen große Medienkonzerne – die sich bislang mit analogen, gedruckten Medien beschäftigten – einen Denkfehler. Das Buch liegt heute als industrielles Produkt  in einer hohen Qualtität zu einem günstigen Preis vor. Die Inhalte sind dank Erfahrung von Typografen, die seit mehreren Jahrhunderten Schriften entwickeln, ergonomisch aufbereitet und setzen für die elektronischen Medien »Usability«-Maßstäbe.</p>
<p>Diese Usability gedruckter Bücher inklusive des haptisch-aktustischen Erlebnisses und der Interaktion mit dem Medium kann nicht »digitalisiert« werden. Und das macht auch gar keinen Sinn. Rein wirtschaftlich ist die Anschaffung, der Betrieb es E-Books sowie der Infrastruktur, ein E-Book mit Inhalt zu füllen, derart teuer, dass der vermeintliche Vorteil, Inhalte digital vorliegen zu haben, schnell schwindet.</p>
<p><em>Ein E-Book sollte stattdessen als Medium benutzt werden, wo das Buch als industrielles Produkt zu teuer ist: Bei Fachbüchern, Handbüchern, Montageanleitungen oder der Steuerliteratur.</em></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_445" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><em><em><a rel="attachment wp-att-445" href="http://www.cogneus.com/letstalkabout/hardware/sorry-amazon-aber-ebooks-sind-keine-bucher/attachment/image-46338-galleryv9-caky/"><img class="size-thumbnail wp-image-445" title="image-46338-galleryV9-caky" src="http://www.cogneus.com/letstalkabout/wp-content/uploads/2010/01/image-46338-galleryV9-caky-150x150.jpg" alt="Touchschreen auf eBooks" width="150" height="150" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Touchschreen auf eBooks</p></div>
<p><strong>Fehlende Interaktionskonzepte schaden dem Erfolg der E-Books</strong></p>
<p>Was iPod und iPhone erfolgreich gemacht haben, das wird nun auch auf E-Books übertragen: Multitouch heißt die Botschaft der Stunde. Doch wie sieht es denn mit der Aufbereitung des Inhaltes aus?</p>
<p>Die formale Gestaltung der Inhalte in strengem Schwarz-Weiß und klassischer  Spaltenlayouts erinnert an eine Tageszeitung aus dem vorletzten Jahrhundert.</p>
<p>Andere Bedienkonzepte vertrauen darauf, einen Computer-Desktop abzubilden, auf dem die Programme und Dateien aufgerufen werden können. Auch dieses Konzept ist nun hinreichend bekannt.</p>
<p><strong>Wo bleiben die vernetzten multimedialen Inhalte?</strong></p>
<p>Dem Medium entsprechen würden Interaktionsmöglichkeiten, die bezogen zum (Text-)Inhalt weitergehende Dokumente oder Textpassagen anbieten oder insgesamt nicht als eine elektronische Buchdatei vergleichbar mit einem gedruckten Buch daher kommen, sondern als Sammlung unterschiedlicher Quellen, die sich mithilfe eines Shop-Interfaces so umfangreich auswählen lassen, dass der Konsument tatsächlich einen Vorteil durch das Medium erreicht.</p>
<p><em>Beispiel gefällig? Mehrere Autoren beschreiben denselben Sachverhalt in Form von Fachbüchern. Das eine richtet sich an Einsteiger, das andere an Profis, das dritte beleuchtet einen Spezialbereich. Niemand würde sich alle Bücher kaufen und lesen. Aber eine thematische Zusammenstellung aufgrund von detailierten Leserbewertungen aller Autoren zu einer Publikation – auch von unterschiedlichen Verlagen – wäre äußerst reizvoll.</em></p>
<p>Ein anderer Ansatz wäre es, die Inhalte anhand einer zeitlichen Dimension zu navigieren: Fachartikel liegen längt in mehreren Auflagen und Fassungen vor und beinhalten auch Vermerke, die erst in späterer Auflage – beispielsweise bei Änderung eines Gesetzestextes – vom Autor hinzugefügt wurden.</p>
<p>Nicht nur das elektronische Buch sondern auch das Internet an sich krankt derzeit daran, dass Suchmaschinen wie Google rein textbasiert arbeiten. Bilder können nur anhand von Tags von Suchrobotern erkannt werden, ebenso verhält es sich mit Videos. Bilderkennung von Personen sind zwar im Kommen, aber das ist noch ein langer Weg, bis grafische Inhalte von Fotografien, Infografiken oder wissenschaftlichen Bildern gefunden werden.</p>
<p>Die Verknüpfung dieser Medien in Form eines E-Book im Zusammenspiel mit der individuellen Zusammenstellung von »Büchern« wäre ideal, um eine neue Medienform zu erschaffen.</p>
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		<title>Visuelles Redesign von iTunes</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 05:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram Nagel</dc:creator>
				<category><![CDATA[BLOG]]></category>
		<category><![CDATA[DISPLAYS]]></category>
		<category><![CDATA[INTERFACE]]></category>
		<category><![CDATA[USABILITY]]></category>
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		<description><![CDATA[Über einen interessanten Artikel im Smashing Magazine zum Thema &#8220;Minimizing Complexity In User Interfaces&#8221; bin ich auf das Blog von Brandon Walkin gestoßen. Brandon Walkin ist User Interface Designer aus Toronto und schreibt unregelmäßige – dafür aber sehr interessante – Beiträge zum Thema Interface Design. Er hat sich ein paar Wochen nach dem Release der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über einen interessanten Artikel im Smashing Magazine zum Thema &#8220;<a title="Smashing Magazine: Minimizing Complexity In User Interfaces" href="http://www.smashingmagazine.com/2009/10/07/minimizing-complexity-in-user-interfaces/" target="_blank">Minimizing Complexity In User Interfaces</a>&#8221; bin ich auf das Blog von <a title="brandonwalkin.com" href="http://www.brandonwalkin.com/blog/" target="_blank">Brandon Walkin</a> gestoßen. Brandon Walkin ist User Interface Designer aus Toronto und schreibt unregelmäßige – dafür aber sehr interessante – Beiträge zum Thema Interface Design. Er hat sich ein paar Wochen nach dem Release der neuen Tunes Version 9.0 ein Wochenende Zeit genommen und minimales visuelles Feintuning am User Interface der Apple Software vorgenommmen. <span id="more-348"></span></p>
<p>&#8220;I thought it would be fun to spend a weekend thinking about the iTunes visual design and giving it a minor refresh.&#8221; Teilweise muss man ganz genau hinschauen um die Veränderungen zu erkennen, aber es lohnt sich. Der Artikel &#8220;<a title="Brandon Walkin: iTunes Visual Redesign" href="http://www.brandonwalkin.com/blog/2009/09/21/itunes-visual-redesign/" target="_blank">iTunes Visual Redesign</a>&#8221; ist eine interessante Lektüre für Perfektionisten und Befürworter von Detail-Optimierung. Seine Interface Update Vorschläge sind tatsächlich eine Verbesserung. Teilweise hat er zwar nur Verläufe etwas abgeschwächt oder die Anordnung von Bedienelementen minimalst verändert, dennoch könnten seine Eingriffe die User Experience und die Usability von iTunes weiter erhöhen – auch wenn das die meisten Anwender wohl nur unterbewusst wahrnehmen würden&#8230;</p>
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		<title>eBooks kommen aus Dresden</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 08:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Luchs</dc:creator>
				<category><![CDATA[DISPLAYS]]></category>
		<category><![CDATA[INDUSTRIE]]></category>
		<category><![CDATA[TECHNIK]]></category>

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		<description><![CDATA[Jahrelang waren es Forschungsobjekte und Prototypen, doch nun entsteht die industrielle Produktion: Seit September 2008 fertigt das britische Unternehmen Plastic Logic in Dresden biegsame elektronische Kunststoffdisplays für eBooks. Das elektronische Papier ist etwa so dick und so groß wie ein Schreibblock, wiegt kaum 500 Gramm, soll die Vorteile von Computerbildschirm und Papier vereinigen. Ähnliche Produkte haben Anbieter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jahrelang waren es Forschungsobjekte und Prototypen, doch nun entsteht die industrielle Produktion: Seit September 2008 fertigt das britische Unternehmen <a style="color: #990000; text-decoration: none;" title="Plastic Logic" href="http://www.plasticlogic.com/" target="_blank">Plastic Logic</a> in Dresden biegsame elektronische Kunststoffdisplays für eBooks. Das elektronische Papier ist etwa so dick und so groß wie ein Schreibblock, wiegt kaum 500 Gramm, soll die Vorteile von Computerbildschirm und Papier vereinigen. Ähnliche Produkte haben Anbieter wie Sony auch schon im Programm. Doch das Elektropapier aus Dresden sei größer und trotzdem flacher als Konkurrenzprodukte sagt Firmenchef Richard Archuleta.</p>
<p>Biegsame Plastikfolie und eine selbst entwickelte Kunststoffelektronik machen nach seinen Angaben die Vorzüge des Plastic-Logic eBooks aus. Die handlichen Displays sollen mit elektronischen Zeitungen, Büchern und Magazinen, aber auch Computer-Dokumenten in verschiedenen Formaten benutzt werden können. Über einen Mini-USB-Stick, per Kabel oder Bluetooth werden die Daten auf das Display übertragen. Auch eine Verbindung per W-Lan ist bereits angedacht.</p>
<p>&#8220;Es spart Papier, Druckfarben und Kosten für den Transport&#8221;, sagte Archuleta. Dokumente könnten kommentiert und Textstellen unterstrichen werden. Kinder könnten darauf beispielsweise ihre Schulbücher speichern, müssten keine schweren Mappen mehr schleppen. &#8220;Laptops oder Notebooks werden aber nicht ersetzt&#8221;, stellte Archuleta klar.</p>
<p>Die Markteinführung ist laut Archuleta für das kommende Jahr geplant. Dann gebe es auch Angaben zum Preis und zum Namen des Produktes. Die Fertigung werde mit mehreren hunderttausend Stück starten. Mehr als eine Million eBook-Displays sollen jährlich aus Dresden kommen. Bis 2010 wird ein weltweiter Bedarf von mehr als 42 Millionen Stück erwartet. Rund 200 Millionen US-Dollar Risikokapital wurden in das Projekt der in Cambridge gegründeten Firma investiert.</p>
<p>Mit Abmessungen von 216 mal 279 Millimeter erreicht das Display etwa DIN-A4-Größe. Die Bildschirmdiagonale wird mit 10,7 Zoll (27 Zentimeter)angegeben. Die Bedienung erfolgt per Finger auf der berührungsempfindlichen Oberfläche &#8211; durch einfaches Antippen der Bildschirmfläche wird beispielsweise die Seite umgeblättert. Für Texteingaben soll eine virtuelle Tastatur eingeblendet werden. Eine Akkuladung soll nach Angaben des Herstellers für etwa eine Woche reichen.</p>
<p>Ob das eBook von Plastik Logic mit der Konkurrenz von Amazon und <a style="color: #990000; text-decoration: none;" title="Deutschlandpremiere für PRS-505: Sony überholt die E-Book-Konkurrenz" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,575467,00.html">Sony</a> mithalten kann, muss sich erst zeigen. Sein größter Vorteil liegt sicher in der Flexibilität und der Größe des Bildschirms. Ausschlaggebend für den Erfolg dürfte letztlich sein, wie viel Inhalte es dafür geben wird und ob es preislich mit den Platzhirschen mithalten kann.</p>
<p><a title="eBooks aus Dresden bei Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,578796,00.html" target="_blank">Hier gehts zum Artikel von Spiegel Online.</a></p>
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