griech. aisthesis: Wahrnehmung
Im 19. Jahrhundert bezeichnete der Begriff  ”Ă„sthetik” die Lehre der Wahrnehmung von Schönheit und Harmonie. Heutzutage bezieht sich der Begriff mehr auf die Wahrnehmung selber, als auf die dazugehörige Lehre. So benutzt im Alltag ein Menschen den Begriff, wenn er beispielsweise ein Objekt als schön, geschmackvoll oder ansprechend findet. Dieses Objekt charakterisiert er dann als “ästhetisch”.
Im Interfacedesign spielt die Ästhetik im Bezug auf die Benutzbarkeit einer Software eine große Rolle.
Die Ästhetik und Benutzbarkeit eines Objektes, beispielsweise einer Bedienoberfläche hängen eng zusammen. In mehreren Tests fanden amerikanische Forscher heraus, dass ein ästhetisches Design vom User als benutzerfreundlicher empfunden wird.
Ein ästhetisches Design führt beim User demnach zu einer positiven Einstellung gegenüber der Software.
Der postive Eindruck geht laut den amerikanischen Forschern sogar soweit, dass ein ästhetisches Aussehen einer Benutzeroberfläche über möglich aufkommende Probleme während einer Interaktion hinweg täuschen kann.
Die entstehende Verbindung zwischen dem User und einer ästhetischen Bedienoberfläche führt dazu,
dass der User toleranter gegenĂĽber diesem Programm wird und sein Kreativzentrum im Gehirn problemlos funktionieren kann.
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