Mehrere Nachrichten-Portale wie Tagesschau.de oder Stern.de haben ihren Auftritt modernisiert. Nun war es nur eine Frage der Zeit, wann Spiegel Online nachzieht. Hier nun die AnkĂĽndigung: Ab Dienstag, 18.8. erscheint Spiegel Online in modernisierter Form.

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In dem Buch “The Human Interface” (dt. “Das intelligente Interface”) beschreibt Jef Raskin wie Computer konstruiert werden können, die leichter zu verstehen und zu bedienen sind. Das Buch enthält viele im Grunde banale aber dennoch elementare Erkenntnisse: “Users do not care about what is inside the box, as long as the box does what they need done.” oder “A computer shall not waste your time or require you to do more work than is strictly necessary.” Diese Statements fassen die Kernaussage des Buchinhalts zusammen: Wie mache ich möglichst einfache Interfaces – ohne Schnickschnack? Im Mittelpunkt steht stets der Mensch und seine BedĂĽrfnisse.

Raskin stellt die Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung vor und beschreibt die Schwächen der heutigen und älteren Interfaces und zeigt wie vorbildliches Design aussehen kann. Das Buch ist zwar schon etwas älter, die Aussagen sind aber nach wie vor aktuell. Es enthält viele interessante Denkansätze und diente mir als wissenschaftliche, theoretische Basis für meine Diplomarbeit.

Weitere Themen und Stichworte aus dem Buch: Interface, Schnittstelle, Ergonomie, Kongnitives Bewusstsein, Zentrum der Aufmerksamkeit, Modi und Gesten, Elementaraktionen, Dateinamen und Strukturen, Suchmethoden, intuitive und natĂĽrliche Interfaces, Fehlermeldungen.

Aus meiner Sicht ein Referenzwerk zum Thema »User Interface Design«. Absolut Empfehlenswert!

Info zum Autor: Jef Raskin († 2005) war Designer von interaktiven Benutzerschnittstellen. Anfang der 80er-Jahre arbeitete er fĂĽr Apple im Bereich Computer-Interfacedesign. Er gilt als Vater des Macintosh-Projekts und war unter anderem mit verantwortlich fĂĽr die Entwicklung von “Drag and Drop”.

In der KĂĽrze liegt die WĂĽrze – John Maeda, “The Godfather of Interaction Design”, fasst die zehn Gesetze der Einfachheit zusammen. Er beschränkt sich dabei nicht nur auf Design, sondern verallgemeinert seine Theorie auf Wirtschaft, Technik und Alltag. Der Weg zum GlĂĽck und Erfolg komprimiert auf 100 Seiten – einfacher geht’s nicht!

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“Simplicity ist der Rettungsanker in einem Meer immer komplexerer Prozesse und zunehmend unĂĽberschaubarerer Funktionalitäten.”

Probiert es einfach aus;)dontclick-600x362

Ich habe einen sehr interessanten Podcast bei iTunes entdeckt. Gestalten.tv beschäftigt sich mit interdisziplinären Arbeiten internationaler Künstler, Designer und Architekten. Die Videos sind im Schnitt vier bis fünf Minuten lang und auf einem sehr ansprechendem Niveau. Klicken!!!

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